Pools für den Garten gibt es in zahlreichen Größen und Formen. Die große Auswahl ermöglicht eine individuelle Gestaltung des eigenen Gartens. Jede Poolart hat ihre eigenen Besonderheiten und Vorteile. Doch gerade diese Vielfalt erschwert vielen Gartenbesitzern die Entscheidung. Um einen Fehlkauf zu vermeiden, müssen beim Kauf eines Pools wichtige Aspekte berücksichtigt werden.
Bei der Auswahl eines Pools ist es wichtig, ein Modell zu wählen, das den eigenen Nutzungsanforderungen gerecht wird. Wenn der Pool vorrangig zur Bespaßung der Kinder und zum Abkühlen gedacht ist, genügt ein kleineres Aufstellbecken mit geringer Tiefe. Wer den Pool für regelmäßiges Schwimmen nutzen möchte, sollte ein größeres rechteckiges Becken in Betracht ziehen, oder den Einbau einer Gegenstromanlage bei einem kleineren Becken.
Um dauerhaft Freude mit dem Pool zu haben, sollte beim Kauf auf eine entsprechende Qualität geachtet werden. Qualitätsklasse und Kaufpreis eines Pools sollten in einem stimmigen Preis-Leistungs-Verhältnis stehen. Bei der Lebensdauer der einzelnen Poolarten gibt es enorme Unterschiede und auch die Garantiezeiten variieren von Hersteller zu Hersteller.
Wer sich für einen eigenen Pool entscheidet, weiß, dass es bei der Anschaffung des ausgewählten Schwimmbeckens allein nicht bleibt. Nach dem Kauf entstehen laufende Unterhaltskosten, die sich aus Energie- und Wasserkosten, Kosten für Pflegemittel und eventuell anstehenden Reparaturen oder Erneuerungen zusammensetzen. Deshalb ist es ratsam, noch vor dem Kauf ein bestimmtes Budget festzulegen. Die qualifizierte Beratung eines kompetenten Fachhändlers kann bei der Planung eines Pools äußerst hilfreich sein.
Vier Poolarten im Vergleich
Die günstigste und schnellste Möglichkeit, den Garten um einen Pool zu bereichern, ist ein Quick-up-Pool. Der robuste Aufstellpool lässt sich innerhalb weniger Minuten aufstellen und jederzeit ganz flexibel wieder abbauen, um ihn beispielsweise nach einem Umzug an einem anderen Ort wieder aufzubauen.
Eine beliebte und preiswerte Poolart ist das witterungsbeständige Stahlwandbecken. Kleinere Stahlwandbecken können problemlos auf einem ebenen Untergrund als freistehendes Becken errichtet werden. Ab einer bestimmten Größe muss das Stahlwandbecken aus statischen Gründen im Erdreich eingelassen werden.
Eine bei Hobbyheimwerkern sehr begehrte Variante ist das Systemsteinbecken. Nach der Ausschachtung einer Grube, wird dieser Pool nach einem einfachen Steck-System Stein für Stein auf einer Betonplatte aufgebaut. Größe und Form des Beckens können dabei beliebig gestaltet werden.
Die Königsklasse unter den Poolarten ist der Beton Pool. Der Bau eines Beton Pools erfordert einen hohen Arbeitsaufwand und kann, je nach Größe, sehr kostenintensiv werden. Dafür ermöglicht ein gemauertes Becken individuelle Gestaltungsmöglichkeiten und lebenslangen Badespaß.