Der eigene Pool dient in der Regel zwei Zielen: Spaß und Fitness. Das Training wird allerdings vielen Menschen im Laufe der Zeit zu schwer (und auch zu eintönig). Eine gute Alternative ist das Aqua-Bike bzw. das Aqua-Cycling. Ein Hometrainer wird dabei auf dem Boden des Beckens fixiert. Die trainierende Person muss somit nicht nur den Widerstand des Sportgeräts überwinden, sondern auch den des Wassers. Die macht die Übung ausgesprochen effektiv. Personen können dabei bis zu 800 Kalorien pro Stunde verbrennen.
Weitere Vorteile des Trainings mit einem Aqua-Bike
Wasser bildet aber nicht nur einen Widerstand, sondern hat auch eine abstützende und federnde Funktion. Sehnen, Gelenke, Muskeln und Bänder werden dadurch geschont. Schmerzfreies Training gelingt auf diese Weise. Zudem lassen sich die Übungen leicht erweitern. Wer nicht nur die Beine und den Rumpf schulen möchte, muss nur Hanteln hinzufügen. Auf diese Weise lässt sich auch der Oberkörper trainieren. Die Einheiten werden so zu gelungenen Kraft-Ausdauer-Ganzkörpersessions. Auch Fettzonen an klassischen Problemstellen wie der Taille lassen sich auf diese Weise beseitigen. Der Spaßfaktor ist sehr hoch, weil sich schnell ein Trainingsfortschritt beobachten lässt – und es einfach etwas Besonderes ist, in einem Schwimmbecken auf einem Rad zu sitzen.
Das Aqua-Bike muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen
Es liegt in der Natur der Sache, dass nicht jeder Heimtrainer als Aqua-Bike geeignet ist. Das Rad muss korrosionsbeständig und stabil sein. Die Sitzhöhe sollte sich anpassen lassen. Zudem ist eine Vorrichtung notwendig, um das Bike sicher auf dem Boden des Beckens platzieren zu können. Zusätzlich sollte das Gerät aber ein Leichtgewicht sein, um sich problemlos aus dem Becken wieder entfernen zu lassen – es soll schließlich nicht ständig auf dem Grund des Pools verbleiben.