Verschiedene Bauweisen für den Gartenpool

Die meisten Menschen müssen bei hochsommerlichen Temperaturen ins öffentliche Schwimmbad fahren. Wer jedoch zu den glücklichen Poolbesitzern gehört, genießt das Privileg, jederzeit ins kühle Nass springen zu können. Und das in heimischer Privatsphäre, fernab von der Geräuschkulisse des Freibades.

Poolbesitzer sind unabhängig von Öffnungszeiten und müssen ihr Schwimmbecken nicht mit fremden Personen teilen. Es gibt noch viele weitere Gründe, die für einen privaten Pool sprechen. Und wer im nächsten Sommer auch lieber im Garten anstatt im Freibad baden möchte, kann sich den Wunsch mittlerweile recht preisgünstig erfüllen. Doch vor dem Kauf eines Pools muss sich der zukünftige Poolbesitzer für eine der folgenden Bauweisen entscheiden.

Aufstellpool

Für Personen, die ihren Lebensmittelpunkt noch nicht gefunden haben oder aufwendige Baumaßnahmen vermeiden möchten, ist ein Aufstellpool ideal. Runde Aufstellpools können auf jeder ebenen Fläche aufgestellt und jederzeit wieder abgebaut werden. Die meisten Hersteller empfehlen eine Betonbodenplatte, da diese dem Gewicht eines gefüllten Pools standhält und ausreichend Stabilität gewährleistet.

Zur Kategorie der Aufstellpools gehören Planschbecken, Quick-up-Pools, Framepools und Stahlwandbecken. Bis auf das Stahlwandbecken müssen alle Aufstellpools zum Herbstbeginn abgebaut werden, da sie nicht winterfest sind. Andere Poolformen wie rechteckige und ovalförmige Pools müssen aus statischen Gründen komplett oder zum Teil im Boden eingebaut werden.

Komplett eingebauter Pool

Der Kompletteinbau beschreibt die vollständige Montage eines Swimmingpools im Boden. Als Untergrund dient eine in der Ausschachtung gegossene Betonbodenplatte. Eine Hinterfüllung der Poolwände mit Magerbeton sorgt für die notwendige Stabilität. Diese ist wichtig, um dem Wasserdruck dauerhaft standzuhalten. Beim Kompletteinbau schließt die Poolumrandung mit der Rasenkante ab. Der Pool passt sich optimal der Umgebung an und wirkt dabei fast natürlich.

Zum Teil eingebauter Pool

Die dritte Lösung ist ein Pool, der nur zum Teil eingebaut wird. Diese Bauweise wird meist bei Poolarten angewandt, die eine bestimmte Höhe überschreiten oder die Beckenform einen Teileinbau erfordert. Das ist meist bei Stahlwand- und Holzpools der Fall. Auch beim Teileinbau muss zuvor eine Betonbodenplatte gegossen werden. Sowohl beim Komplett- als auch beim Teileinbau muss vorab geklärt werden, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist.

Fazit: Jede Bauweise hat ihre ganz eigenen Vorteile. Ein Aufstellpool kann jederzeit abgebaut und an einem anderen Standort errichtet werden. Mit einem komplett eingebauten Pool entsteht eine sehr elegante Atmosphäre. Der Teileinbau ist besonders bei Holzpools sinnvoll. Welche Bauweise sich letztendlich am besten eignet, richtet sich nach der gewählten Poolart, den Maßen des Schwimmbeckens und natürlich nach dem eigenen Geschmack.