Der Bau eines Swimmingpools ist grundsätzlich eine gute Idee. Im Sommer bietet das Schwimmbecken erfrischende Abkühlungen und wird zum Highlight für die ganze Familie. Zudem ist ein Pool ein echter Gewinn für die Optik des Gartens. Doch vor dem Bau eines eigenen Pools sollten die wichtigsten Fragen geklärt werden:
Wird eine Baugenehmigung benötigt?
Wer auf seinem Grundstück unerlaubt einen Pool baut, handelt sich unnötigen Ärger ein. Deshalb ist es unerlässlich, sich noch vor Baubeginn beim zuständigen Bauamt zu informieren. In der Regel ist der Poolbau bis zu einer Beckengröße von 100 Kubikmetern genehmigungsfrei. Allerdings hat jedes Bundesland seine eigenen Richtlinien. Und diese sollten vor Baubeginn unbedingt hinterfragt werden. Dann steht dem Poolbau nichts im Wege.
Sind Versorgungsanschlüsse vorhanden?
Damit das Schwimmbecken mit der notwendigen Energie versorgt und mit Wasser befüllt werden kann, muss ein Strom- und Wasseranschluss vorhanden sein. Dieser sollte sich nach Möglichkeit in der Nähe des Pools befinden. Bei einer größeren Distanz zwischen dem Pool und den Versorgungsanschlüssen müssen zusätzlich Leitungen verlegt werden. Dadurch entstehen zusätzliche Kosten, die nicht unterschätzt werden sollten.
Wie ist die Beschaffenheit des Bodens?
Damit es beim Poolbau nicht zu unerwarteten Überraschungen kommt, ist eine vorherige Bodenanalyse von Vorteil. Die Beschaffenheit des Bodens ist auch für die Auswahl des Pools von Bedeutung. Bei einem hohen Grundwasserstand ist meist das Verlegen einer Drainage erforderlich. Damit das Wasser abgepumpt werden kann, müsste in diesem Fall zusätzlich ein Pumpenschacht angelegt werden. Mit der Untersuchung des Bodens sollte ein erfahrener Fachmann beauftragt werden.
Welche Anforderungen werden an den Untergrund gestellt?
Ein geeigneter Untergrund ist die Grundlage für den Bau eines Pools. Damit das Schwimmbecken später nicht im Boden einsinkt, wird das Gießen einer Betonbodenplatte empfohlen. Bei einem Aufstellpool gewährleistet das Fundament aus Beton, dass der Pool gerade steht und nicht umkippt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein Aufstellpool auch auf dem reinen Erdboden aufgestellt werden. In diesem Fall muss der Untergrund mithilfe von Messlatten und einer Wasserwaage begradigt werden.
Welcher Standort eignet sich am besten?
Die Wahl des Standortes wirkt sich dauerhaft auf die Betriebskosten aus. Wird der Pool an einem schattigen Ort gebaut, ist das Baden ohne den regelmäßigen Betrieb der Poolheizung nahezu unmöglich. Vorteilhafter ist es, das Schwimmbecken am sonnigsten Ort im Garten zu bauen. Die Sonnenstrahlen haben einen kostenlosen Heizeffekt. Sie erwärmen das Wasser und dadurch lassen sich die Energiekosten reduzieren. Wer zusätzlich eine Solarabdeckung verwendet, kann den Heizeffekt der Sonne noch verstärken.