Solarfolie für den Pool: eine clevere Lösung für Sparfüchse?

Wer einen Pool im eigenen Garten hat, muss für ihn verschiedene Aufgaben erfüllen: Das Wasser muss warm sein. Es sollte in der Nacht nicht zu stark abkühlen. Der Pool darf nicht zu sehr verschmutzen. Und die Umsetzung dieser Punkte sollte nicht zu teuer werden. Eine Solarfolie verspricht, diese Aufgaben zumindest teilweise zu erfüllen – und zugleich günstig zu sein. Sie soll beispielsweise die Wassertemperatur im Sommer um vier bis sieben Grad erhöhen können.

So funktioniert eine Solarfolie

Die Folie besteht aus UV-stabilisierten Kunststoffen. Diese sind in der Lage, die Wärme der Sonne zu speichern und an das Wasser abzugeben. Zugleich bildet sie eine Wärmedämmung. Dies bedeutet, sie verhindert, dass die Temperatur im Becken in der Nacht zu stark absinkt. Ein ungewollter Nebeneffekt ist der Schutz vor Verschmutzung. Dies ist weitgehend selbsterklärend: Durch die Folie können beispielsweise keine Äste oder Blätter ins Wasser gelangen, da dieses nicht frei zugänglich ist.

Eine Solarfolie besitzt zwei unterschiedlich aussehende Seiten. Die Oberfläche ist glatt und zeigt in Richtung der Sonne. Die Rückseite hat ein Profil. Kleine Noppen sind zu erkennen. Diese geben die Wärme an das Wasser ab. Wer eine solche Folie kauft, muss deshalb darauf achten, dass die Seiten wirklich stets richtig ausgerichtet sind, weil ansonsten die erwünschten Effekte ausbleiben.

Eine Solarfolie ist kein Allheilmittel

Was Interessenten beachten sollten: Eine Solarfolie ist keinesfalls ein Allheilmittel. Sie ersetzt höchstens im Sommer die Poolheizung. Wer auch im Frühjahr und/oder im Herbst schwimmen gehen möchte, kann auf diese hingehen nicht verzichten. Während dieser Jahreszeiten kann die Folie das Wasser weder ausreichend aufheizen noch die Abkühlung in einem ausreichenden Maße verhindern. Wer um diese Beschränkungen weiß und daher nicht zu viel erwartet, kann mit der Folie (insbesondere im Sommer) immerhin effektiv die Stromrechnung senken.