Die Entscheidung ist gefallen und dieses Jahr soll im Garten ein Pool gebaut werden? Dann ist es jetzt an der Zeit, sich mit den verschiedenen Möglichkeiten zu beschäftigen, um beim Kauf des Pools die richtige Entscheidung zu treffen. Schwimmbecken für die private Nutzung unterscheiden sich in ihren Materialien, Formen, Größen und Bauweisen. Zwei beliebte Varianten sind das Stahlwandbecken und der Styroporpool:
Stahlwandbecken für Einsteiger
Beim Stahlwandbecken handelt es sich um einen sehr vielseitigen Pool. Das aus einer Stahlwand, einem Bodenprofil, einer Poolfolie und einem Handlauf bestehende Schwimmbecken lässt sich problemlos von Laien aufbauen. Je nach Beckengröße kann das Stahlwandbecken als freistehende Konstruktion aufgestellt, aber auch teilweise oder komplett im Boden eingesetzt werden.
Stahlwandbecken können rund, oval oder achtförmig sein. Mit einer Lebensdauer von mindestens 10 Jahren kann der Pool langfristig genutzt und später einfach demontiert und gegebenenfalls durch ein neues Stahlwandbecken oder eine andere Poolart ersetzt werden. Mit Preisen von 800 bis 2.500 Euro ist das Stahlwandbecken eine preiswerte Alternative zu massiven und teuren Swimmingpools aus Beton oder Edelstahl.
Einbaupool aus Styroporsteinen
Auch ein Einbaupool aus Styroporsteinen bietet sich für den Eigenbau im Garten an. Bei dieser Variante werden einzelne Styroporblöcke auf einer Betonbodenplatte zu einem Beckenkörper zusammengesetzt. Der Rohbau wird anschließend mit einer Poolfolie ausgekleidet und mit Magerbeton hinterfüllt. Form und Größe des Styroporpools sind frei wählbar.
Hier kann der Bauherr seiner Kreativität freien Lauf lassen und sich einen Pool nach seinen individuellen Vorstellungen bauen. Swimmingpools aus Styroporsteinen verfügen über eine gute Wärmedämmung, die das Wasser länger warmhält. Dadurch lassen sich Energiekosten einsparen und die Badesaison kann bis in den Herbst hinein verlängert werden.
Das leichte Gewicht der Styroporsteine vereinfacht den Materialtransport zum geplanten Standort des Pools. Wenn auf einem schwer zugänglichen Grundstück ein Pool gebaut werden soll, kann das von großem Vorteil sein. Denn im Gegensatz zu Fertigpools und sperrigen Swimmingpool-Elementen lassen sich Styroporsteine ohne körperliche Überanstrengungen durch schmale Eingänge und selbst über Treppenaufgänge transportieren.
Beim Kauf eines Styroporpools entstehen Kosten in Höhe von 3.000 bis 7.000 Euro. Hinzu kommen Kosten für den Beton. Die Lebensdauer eines Styroporpools liegt bei mehreren Jahrzehnten. Um die Dichtigkeit des Beckens zu gewährleisten, muss die Poolfolie nach spätestens 10 bis 15 Jahren ausgetauscht werden.